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Freitag, 06. August 2010 um 09:22 Uhr |
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Auf und zu, rein und raus „Man sollte jedes Jahr ein Kontingent für den Zuzug festlegen, etwa für Facharbeiter, Wissenschaftler und andere Akademiker, je nach Bedarf. Das würde es erlauben, die Zuwanderung wenn nötig sofort wieder abzustellen.“ (CDU-Fraktionssprecher Pfeiffer in der SZ vom 3.8. unter „Ingenieure verzweifelt gesucht“) Attraktion und Repulsion von Arbeitskraft durch das Kapital hieß es noch ganz trocken bei Marx. Der CDU-Sprecher sieht die Sache wie einen Wasserhahn, den der Staat ganz kunstvoll zu bedienen hätte. Das zyklische Lamento über den „Fachkräftemangel“ ist so alt wie der Kapitalismus selbst: In der Krise werden die Leute entlassen, im Aufschwung – oder wenn gerade alle glauben, dass einer bevorsteht – müssen sie her und zwar subito. Dem Kapital soll nämlich stets exakt die Menge und Qualität an Arbeitskraft zur Verfügung stehen, die es zu seinem Wachstum braucht. Weil das aber ein Ideal ist und sich mit anderen staatlichen Gesichtspunkten manchmal beißt, gibt es mitten im Sommerloch eine muntere Debatte über das Pro und Contra der Rekrutierung von Ausländern (kommen dann auch wirklich nur die richtigen/brauchbaren?) und/oder der Nutzung der eingeborenen Reservearmee (spart Sozialkosten) für diesen Zweck. Dass mit dieser Sortierung auch jede Menge Rassismus unterwegs ist, wundert dann nur noch wenig. Schließlich ist schon die Grundgleichung von Arbeit und Nutzen fürs Kapital brutal genug. Für den kleinen Übergang von der Scheidung in brauchbar und unbrauchbar zur Gehässigkeit gegen Ausländer muss man nicht Sarrazin heißen, wie der oben zitierte CDU-Mann beweist.
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Nach der WM ist vor der neuen Bundesliga-Saison |
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Montag, 12. Juli 2010 um 21:23 Uhr |
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Der Fußballfan ... ... ist nicht einfach ein leidenschaftlicher Anhänger einer Sportart. Wäre er das, so würde er das Gekicke aus Interesse an tollen Kombinationen, Dribblings und Torschüssen betrachten. |
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Staatliches Sparen als Antwort auf die Staatsschuldenkrise (Teil 2) |
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Montag, 12. Juli 2010 um 14:49 Uhr |
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Ein spekulatives Machtwort! Als wäre sie eine sparsame Hausfrau von anno dunnemals wiederholt Kanzlerin Merkel fürs Volk immer wieder die Spruchweisheit, dass man auf Dauer nicht mehr ausgeben könne als man einnehme. In einer vom Kredit beherrschten kapitalistischen Welt ist das extrem albern. |
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Lernen unter dem Diktat der Note
Wie jedes Jahr wird die Vorfreude auf die Großen Ferien bei Schülern und Eltern leicht getrübt durch die drohende Zeugnisvergabe. Mittels der Noten kriegt so mancher Mensch schon im zarten Alter bescheinigt, dass er ein Versager ist und seine Erzeuger erfahren so, dass sie bei der Nachwuchsproduktion eine Niete gezogen haben. Der Kalauer aus dem Lateinischen, demzufolge nicht für die Schule, sondern fürs Leben gelernt würde, stimmt leider in der Hinsicht, dass schlechte Zensuren einem das ganze Leben versauen können. Warum kommt es aber bei der Veranstaltung namens Schule vor allem und letztendlich bloß auf die Zensuren an? Mit Bildung hat die Notenbildung nämlich wirklich nichts zu tun.
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Freitag, 02. Juli 2010 um 11:11 Uhr |
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Das Öl im Golf von Mexiko: Unvorhergesehener Kostenfaktor einer marktwirtschaftlichen Geschäftskalkulation
oder:
Eine „menschliche“ Katastrophe?
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