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Amerika erledigt seinen Hauptfeind „Erledigt. Der Mann, der dieser Welt den Krieg erklärte, hat ihn verloren. Er war Sohn eines Multimilliardärs, schrieb grausame Geschichte und wurde auch von seinen Feinden groß gemacht. Am Ende haben die Amerikaner Osama bin Laden doch gefunden.“ (SZ 3.5.2011) Hat Osama eigentlich „der Welt“ den Krieg erklärt – oder vielleicht doch eher der Weltmacht USA? Lesetipp: Terror im Namen Allahs – Usama bin Ladin => immer noch aktuell
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Der Westen und der Bürgerkrieg in Libyen |
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Warum Gaddafi weg soll
Die USA und die EU haben eine UN-Sicherheitsratsresolution zur Ächtung des Gaddafi-Regimes erwirkt: Auf allen vormilitärischen Ebenen sollen diesem immer noch nicht vertriebenen „Tyrannen“ und seinem Anhang die Machtmittel aus der Hand geschlagen werden (Konten werden eingefroren, Sanktionen verhängt) – der diplomatische Respekt ist ihm aufgekündigt, eine Anklage vor dem internationalen Gerichtshof wird vorbereitet. |
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Volksaufstände gegen Diktatoren des freien Westens |
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Tunesien und Ägypten
Im Maghreb und rund um die arabische Halbinsel versuchen die Völker, ihre alten Machthaber zu verjagen. Ihre Lebensumstände, bei meist kargem Verdienst und steigenden Preisen über die Runden kommen zu müssen, haben sie satt. Die Herrschaft, die ihnen diese Lebenslage auferlegt und sie gewaltsam absichert, die seit Jahrzehnten regierende Staatspartei und deren Repräsentanten, wollen sie loswerden. Die soziale Frage eskaliert damit zur Machtfrage.
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Welthunger zeigt sich hartnäckig Wie oft ist er eigentlich schon Thema gewesen in unseren Nachrichten, der Welthunger? UN-Gipfel, G-8-Gipfel, unzählige Entwicklungskonferenzen... Alle Staaten der Welt, unter ihnen auch die wirklich reichen und mächtigen, treten seit inzwischen Jahrzehnten (!) an zum „Kampf gegen das Hungerproblem“. Die Berichte darüber sind so gleich lautend, dass die Journalisten ziemlich problemlos ihre Textdateien vom letzten Mal ausschlachten können und die Nachrichtentanten den immergleichen Ton der Bestürzung auspacken: Hoppla, der Hunger ist immer noch nicht verschwunden aus dieser Welt; huch, die „ehrgeizigen“ Ziele der versammelten Staatengemeinschaft konnten bisher leider immer noch nicht erreicht werden; allerdings – Gottseidank! – kleine Fortschritte gibt es (nicht immer und überall, aber zum Beispiel bei einem Tomatenbauer im Senegal sieht es dieses Jahr besser aus); selbstverständlich reichen diese nicht aus, weshalb die Weltgemeinschaft auf alle Fälle unbeirrt daran festhalten muss, sich diesem Problem zu widmen. Bis in alle Ewigkeit, amen!
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