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Opel - Stilfragen der höheren Art Drucken E-Mail

„Ein solcher Umgang mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern acht Wochen vor Weihnachten ist in keiner Weise hinnehmbar.“ Rainer Brüderle, Bundeswirtschaftsminister


Sonst schon?

Passt es nach Weihnachten? Oder vielleicht zum Karneval? Ach so, der Ton macht die Musik! Die deutschen Proleten haben sich schließlich ein Recht auf formvollendete Kündigungen zur rechten Zeit ehrlich erarbeitet und gewerkschaftlich abgesichert. Dass ein Haufen Entlassungen sein müssen zur Krisenbereinigung – das ist klar. Aber dann doch bitte mit Stil; zum richtigen Zeitpunkt (als ob es den gäbe!) und mit einem warmen Händedruck, und nicht – wie gerade bei Quelle – kalt und herzlos per Telefon.

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Ausstieg hin oder her Drucken E-Mail
Strahlender Müll für die Ewigkeit 
Kernkraftwerke produzieren neben Strom eine besondere Sorte Müll: Die abgebrannten Brennstäbe enthalten so viel radioaktives Material, dass bei deren Entsorgung „Personal, Bevölkerung und Umwelt vor den schädlichen Wirkungen geschützt werden müssen – und dies nicht nur kurzfristig, sondern langfristig für den Zeitraum von über eine Million Jahre“ (Bundesamt für Strahlenschutz). Angesichts einer derartig dimensionierten Gefahrenlage für Land und Leute, die ihm nützlich bleiben sollen, ist unser Staat – nicht etwa abgeschreckt, sondern: - wild entschlossen, hier „Verantwortung“ zu übernehmen. Im Atomgesetz ist verankert, dass die Bundesregierung höchstselbst für den Umgang mit dieser Sorte Abfall der etwas anderen Art (enorm haltbare Strahlkraft!) zuständig ist.
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Noch ist Polen nicht verloren PDF Drucken E-Mail
Es gibt eben solche und solche Menschen, wertvolle und weniger wertvolle. Wenn – wie jetzt in Smolensk – große Teile der polnischen Elite beim Flugzeugabsturz dahingerafft werden, dann handelt es sich offensichtlich um ein extra tragisches Unglück. Das wissen als allererstes die berichtenden Medien  – in Polen zuerst, aber auch in Deutschland und sonstwo. Sie sprechen gleich für Millionen, als hätten sie die im einzelnen befragt: Wie ein Faktum wird mitgeteilt, was die staatstragende „Vierte Gewalt“ einfordert, weil es für sie selbstverständliche Bürgerpflicht ist: „Ganz Polen“ befindet sich in einer „Schockstarre“, „trauert“ kollektiv um seine Führung und macht sich Sorgen, weil das Vaterland vor der „beispiellosen Herausforderung“ steht, fast seine ganze nationale Führungsmannschaft komplett erneuern zu müssen.
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„Unser“ Euro in der Krise wegen griechischer „Trickserei“? PDF Drucken E-Mail
Ist Griechenland trotz EU- und Euro-Mitgliedschaft pleite 
oder gerade deswegen?
„Machen die Griechen unseren Euro kaputt?“ – mit dieser Frage hat „Bild“ kürzlich die Schuldenprobleme eines kleinen Landes am Rande der EU in großen Lettern zum Schicksalsproblem der Nation und ganz Europas ausgerufen. Und die dazugehörige Wunschlösung wird in Frageform gleich nachgereicht: „Können wir den Griechen den Euro wegnehmen?“ Antwort: „Geht leider nicht so einfach!“, auch wenn Frau Merkel zwischenzeitlich dafür ist. Vom Bild-Leser über die Großökonomen bis zur Bundeskanzlerin befinden jedenfalls alle, dass die Griechen schwer über ihre Verhältnisse gelebt und sich die Teilnahme an der Europäischen Währungsunion erschwindelt hätten, weshalb sie „unseren Euro“ nicht verdienen.
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„Arbeit muss sich wieder lohnen!“ PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 22. Juni 2010 um 11:37 Uhr
Nach 5 Jahren Hartz-IV: Neuer Reformbedarf auf dem Weg Deutschlands in das Ausbeutungsparadies „Billiglohnland“
Zum Jahrestag der Hartz-IV-Gesetzgebung zieht die Nation Bilanz, – und die fällt nicht eben überzeugend aus: Angeregt durch das Verfassungsgerichts-Urteil vom 9.2., das Teile der Regelungen verwirft, melden Politik und Öffentlichkeit allenthalben Verbesserungsbedarf an:
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