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Nach der WM ist vor der neuen Bundesliga-Saison PDF Drucken E-Mail
Der Fußballfan ...
... ist nicht einfach ein leidenschaftlicher Anhänger einer Sportart. Wäre er das, so würde er das Gekicke aus Interesse an tollen Kombinationen, Dribblings und Torschüssen betrachten.
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Neues vom Arbeitsmarkt PDF Drucken E-Mail

 Auf und zu, rein und raus

„Man sollte jedes Jahr ein Kontingent für den Zuzug festlegen, etwa für Facharbeiter, Wissenschaftler und andere Akademiker, je nach Bedarf. Das würde es erlauben, die Zuwanderung wenn nötig sofort wieder abzustellen.“ (CDU-Fraktionssprecher Pfeiffer in der SZ vom 3.8. unter „Ingenieure verzweifelt gesucht“)
Attraktion und Repulsion von Arbeitskraft durch das Kapital hieß es noch ganz trocken bei Marx. Der CDU-Sprecher sieht die Sache wie einen Wasserhahn, den der Staat ganz kunstvoll zu bedienen hätte. Das zyklische Lamento über den „Fachkräftemangel“ ist so alt wie der Kapitalismus selbst: In der Krise werden die Leute entlassen, im Aufschwung – oder wenn gerade alle glauben, dass einer bevorsteht – müssen sie her und zwar subito. Dem Kapital soll nämlich stets exakt die Menge und Qualität an Arbeitskraft zur Verfügung stehen, die es zu seinem Wachstum braucht.
Weil das aber ein Ideal ist und sich mit anderen staatlichen Gesichtspunkten manchmal beißt, gibt es mitten im Sommerloch eine muntere Debatte über das Pro und Contra der Rekrutierung von Ausländern (kommen dann auch wirklich nur die richtigen/brauchbaren?) und/oder der Nutzung der eingeborenen Reservearmee (spart Sozialkosten) für diesen Zweck.
Dass mit dieser Sortierung auch jede Menge Rassismus unterwegs ist, wundert dann nur noch wenig. Schließlich ist schon die Grundgleichung von Arbeit und Nutzen fürs Kapital brutal genug. Für den kleinen Übergang von der Scheidung in brauchbar und unbrauchbar zur Gehässigkeit gegen Ausländer muss man nicht Sarrazin heißen, wie der oben zitierte CDU-Mann beweist.

 

 
Fester Bestandteil des gesunden Volksempfindens PDF Drucken E-Mail
Der Ruf nach Gerechtigkeit
Die Menschheit hat sich mehrheitlich mit ziemlichen Widerwärtigkeiten herumzuschlagen – viel Arbeit, wenig Geld, schlechte Wohnungen, laute Straßen. Interessant ist, wie sie all das überhaupt zur Kenntnis nimmt und wie sie über all das nachdenkt. In unserer Gesellschaft, in der alles staatlich geregelt und verwaltet ist, jedem Interesse also irgendwo ein Recht zugrunde liegt, denken die Menschen am liebsten nach, indem sie alles in Gerechtigkeitsfragen verwandeln. Sie fragen etwa: Wieso kriege ich für meine Arbeit weniger Geld als der Typ neben mir? Wieso haben unsere Nachbarn die bessere Bude, obwohl sie gar kein Kind haben? Wieso also ist die Welt so ungerecht?
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Wenn Staaten das Klima schützen wollen ... PDF Drucken E-Mail
Durch die Weltwirtschaftskrise kommt es zu einem Rückgang der CO2-Emissionen um 3-5 Prozent. Experten zufolge ist das der größte Rückgang seit 40 Jahren. Viel mehr jedenfalls, als die vereinte Runde der politischen Führer in ihren jahrzehntelangen „Bemühungen“ zustande gebracht hat. Kaum gerät das weltweite Wachstum ins Stocken, gelingt effektiver Klimaschutz also wie von selbst! UN-Beauftragte sehen in dieser Tendenz eine Chance, unter anderem für eine „Energiewende“, und fordern nun Zusagen der amtierenden Machthaber für die nächste historische Klimakonferenz in Kopenhagen. Die Zusagen für Reduktion der Emis-sionen und für Ausgleichszahlungen an Dritt-Welt-Länder bleiben allerdings vorerst aus. Kein Geld von den USA, kein Geld von China, von Russland und der EU auch nicht. Die Be-gründung: Den politischen Sachwaltern des Kapitalismus fehlen die Mittel: 20-50 Milliarden. Alles Geld, so die Auskunft, das die Mächtigen haben oder auch nicht haben, benötigen sie dringend, um das Wachstum genau jener Wirtschaft zu fördern, die mit ihrem Energiehunger für den steigenden Kohlenstoffausstoß verantwortlich ist. Weitere Fabriken und Kraftwerke, Ausbau von Straßen, sogar Prämien zur Vernichtung funktionstüchtiger Autos gehören zu daher zu den Konjunkturprogrammen.
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Blut am iPhone PDF Drucken E-Mail
Das geht nun wirklich zu weit!
Foxconn nennt sich ein modernes Arbeits-KZ in China, Zulieferer für Elektronikunternehmen wie HP, Dell, Apple und ein Dutzend andere.
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