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3 alarmierende Meldungen aus der Arbeitswelt – und die Entwarnung Ein beliebiger Tag im März. Beim Zeitunglesen stolpert man über Schlagzeilen, die verunsichern könnten: * „Unsichere Arbeitsplätze werden zur Regel. Unternehmen stellen die Hälfte aller Beschäftigten nur noch befristet ein. Junge Leute besonders betroffen“ (SZ, Seite 1, 17.3.) * „Viele Arbeitnehmer finden ihre Kantine schlecht und teuer“ (SZ, Seite 1, 17.3.) * „Schlaflos in der Krise. Jeder zweite Berufstätige klagt inzwischen darüber, nachts nicht mehr zur Ruhe zu kommen“ (WAZ, Seite 1, 17.3.) Wollen die Zeitungen den Kapitalismus anprangern, der die Arbeiterklasse in eine solche Lage bringt? Beim Weiterlesen wird man von den Redakteuren an die Hand genommen und mit der richtigen Einordnung der unliebsamen Sachverhalte beglückt. Erste Meldung: „Die neuen Arbeitsverhältnisse sind nicht nur Problem, sondern auch Chance. Sie ermöglichen Arbeit, wo andernfalls keine mehr wäre.“ Also: Kein Grund zu Besorgnis. Befristet eingestellt ist besser als gar nicht beschäftigt. Zweite Meldung: „Für die einen sind die Kantinen nicht gut genug, für die anderen nicht billig genug. Beiden Seiten gleichmäßig gerecht zu werden, ist schlicht unmöglich.“ Also: Man kann nicht alles haben, das weiß jedes Kind. Dritte Meldung: „Nur drei Prozent der Betroffenen suchen einen Arzt auf. Chronisch schlechter Schlaf werde als Gesundheitsrisiko nicht ernst genug genommen, so Greulich (Hagener Experte für die `Volkskrankheit´ Schlaflosigkeit)“ Also: Ein Umdenken tut not, wir müssen die Krankheit nur so ernst nehmen, wie es sich gehört. Was lernt man? Man muss die Dinge nur richtig nehmen: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch! |


