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Die WAZ kritisiert einen Kampfspruch griechischer Kommunisten |
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Aneinander vorbeigeredet? Eher nicht! Die WAZ vom 5.5. bringt auf der Titelseite ein Bild von der belagerten Akropolis. Leute vom kommunistischen Gewerkschaftsbund Pame haben den Ort der Orte in Athen besetzt, man sieht die Besetzer mit vielen roten Fahnen und einem riesigen Spruchband, das an einer Mauer vor der berühmten Säulenhalle angebracht ist. |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 09. Mai 2010 um 13:54 Uhr |
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Gloomy Sunday Sonntag, der 18. April, war ein schöner Tag. Insbesondere auch ein ruhiger Tag. Nicht nur Laubenpiepern, die unter einer Flugschneise Unkraut zupfen oder einfach nur herumhängen, fiel auf, was sie sonst nicht mehr kennen: Verschonung von Lärmbelästigung durch ständigen Flugverkehr. TV-Reporter waren mit der Kamera unterwegs: „Was sagen Sie zu dieser Stille? – Herrlich, der Islandvulkan hat uns diese Überraschung spendiert.“ Lachen, Augenzwinkern, Filmende.
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Wieder ein Fall von: Die Welt ist ungerecht |
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American Heroes „Die Helfer, die bei den Rettungsarbeiten nach den Anschlägen vom 11. September ihre Gesundheit verloren, werden entschädigt!“ berichtet die SZ vom 13. März 2010 (hieraus alle folgenden Zitate). Michael Moore hat über diese Geschichte, die in Amerika zu einem kleinen Skandal geworden ist, einen Film gemacht. „Sicko!“ Botschaft und Inhalt des Streifens umreißt die SZ wie folgt: „Wohlmeinende, ehrliche Leute, die für ihr Land anpacken und dann von diesem im Stich gelassen wurden. Viele können nicht mehr arbeiten, haben mit den Jobs ihre Versicherung verloren und verlieren nun, weil sie jeden Cent für Ärzte und Medikamente ausgeben, auch ihre Wohnungen.“ Die Betroffenen, mit ihnen Michael Moore und breite Teile der Bevölkerung, deuten das Schicksal der ehemaligen Helden als Skandal. Von der Nation, von Staat, Unternehmern und ihren amerikanischen Volksgenossen haben sie offensichtlich anderes erwartet und klagen deshalb an.
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Noch ist Polen nicht verloren |
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Es gibt eben solche und solche Menschen, wertvolle und weniger wertvolle. Wenn – wie jetzt in Smolensk – große Teile der polnischen Elite beim Flugzeugabsturz dahingerafft werden, dann handelt es sich offensichtlich um ein extra tragisches Unglück. Das wissen als allererstes die berichtenden Medien – in Polen zuerst, aber auch in Deutschland und sonstwo. Sie sprechen gleich für Millionen, als hätten sie die im einzelnen befragt: Wie ein Faktum wird mitgeteilt, was die staatstragende „Vierte Gewalt“ einfordert, weil es für sie selbstverständliche Bürgerpflicht ist: „Ganz Polen“ befindet sich in einer „Schockstarre“, „trauert“ kollektiv um seine Führung und macht sich Sorgen, weil das Vaterland vor der „beispiellosen Herausforderung“ steht, fast seine ganze nationale Führungsmannschaft komplett erneuern zu müssen.
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